Experten erwarten eine Vervierfachung des Angebots an KI-fähigen Computern

Laut Analysten der International Data Corporation (IDC) wird die Nachfrage nach Personalcomputern mit nativer Unterstützung für künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren rasant wachsen. In den nächsten Jahren werden sie mehr als die Hälfte aller PC-Lieferungen ausmachen.

IDC-Experten gehen davon aus, dass die Auslieferungen von Computern mit Hardwareunterstützung für generative KI im Jahr 2024 50 Millionen Einheiten erreichen werden, und bereits im Jahr 2027 wird sich diese Zahl fast vervierfachen – auf 167 Millionen. Somit werden im Jahr 2027 etwa 60 % aller neuen PCs bereit sein, mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten.

„Mit Beginn des neuen Jahres hat der Hype um generative KI seinen Höhepunkt erreicht und die Personal-Computing-Branche beeilt sich, die erwarteten Vorteile zu nutzen, die sich aus der Bereitstellung von KI-Funktionen aus der Cloud für den Kunden ergeben. Versprechen, die Benutzerproduktivität durch höhere Leistung, geringere Inferenzkosten sowie Datenschutz und Sicherheit der Geräte zu verbessern, haben bei IT-Führungskräften großes Interesse an KI-gestützten PCs geweckt. Im Jahr 2024 werden wir erleben, dass die Lieferungen von KI-fähigen PCs zuzunehmen beginnen, und wir gehen davon aus, dass sich diese Technologie in den nächsten Jahren von einer Nischentechnologie zu einer Mainstream-Technologie entwickeln wird“, heißt es im IDC-Bericht.

Unter PCs mit künstlicher Intelligenz versteht man Computer mit einem dedizierten Neurochip (NPU), der für die Ausführung relevanter Aufgaben ausgelegt ist. NPUs sind bereits in den neuesten Prozessoren von Intel Core Ultra und AMD Ryzen 8000 enthalten, ihre Leistung überschreitet jedoch nicht 40 TOPS, was nur für grundlegende Operationen ausreicht. Chips von AMD, Intel und Qualcomm mit einer Leistung von 40 bis 60 TOPS werden voraussichtlich bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen, und in den kommenden Jahren sollen PCs mit über 60 TOPS auf den Markt kommen, die ihnen die Ausführung erweiterter KI-Funktionen ermöglichen. Microsoft benötigt übrigens mindestens 40 TOPS, um KI in Windows vollständig zu unterstützen.

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